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Melanie Eberle, mit Brille und offenen Haaren, mit Jacke und Schal, Oberkörper Bildausschnitt freigestellt, eine Hand am Schal und mit eher nachdenklichem Blick zur linken Seite

Meine Story

Ich weiß, wie es ist, wenn alles wackelt.

Und was passiert, wenn man trotzdem weitergeht.
0+ Jahre
Erfahrung in komplexen Arbeitswelten – von Vorstandsbüro bis Scrum-Team
0+ Jahre
als Coachin, Supervisorin & Sparringspartnerin für Führungskräfte
Fundierte Ausbildungen
in Coaching, Supervision & Lehrsupervision im europäischen Fachverband EASC
Melanie Eberle, in Rollkragenpulli und ohne Brille, blickt einen Baumstamm hinauf, Hände am Stamm, Gebäude und Buschgrün verschwommen im Hintergrund

Veränderung beginnt nicht mit einem Plan. Sie beginnt mit einer Frage.

Manchmal sind es nicht die großen Entscheidungen, die uns auf den richtigen Weg bringen – sondern die Fragen, die uns nicht mehr loslassen. Bei denen wir nicht länger weghören können.

Bei mir waren es viele. Und irgendwann die Erkenntnis: Ich will diese Fragen nicht nur für mich klären, sondern auch für und mit anderen.

Ich wusste schon lange, dass mein Talent nicht in Zahlen, Tabellen oder Strategien liegt – sondern bei den Menschen. Es war kein schneller Aha-Moment, sondern eher ein inneres Sortieren: In all meinen beruflichen Stationen war immer das Miteinander der Teil, der mich wirklich bewegt hat. Zuhören. Spüren. Begleiten. Und irgendwann wurde mir klar: Das ist kein Zufall. Das ist mein roter Faden.

2019 habe ich begonnen, ihn ernst zu nehmen – mit einer Coaching-Ausbildung. Und während ich lernte, andere zu begleiten, führte mich das Leben selbst in eine meiner größten persönlichen Wendungen: Mein Burnout. Kurz darauf kam der Entschluss, meine berufliche Richtung radikal zu ändern.

Mein Plan war nicht falsch.

Aber das Leben hatte andere Ideen für mich.

Ansicht einer Frau von hinten, in Kapuzenjacke und Sportschuhen, die in der Morgensonne auf einem Felsen sitzt und an einem sehr hohen Punkt in die Weite schaut, im Hintergrund unscharf Berge und Horizont

Die leisen Momente verändern alles.

Der Burnout kam leise, aber unaufhaltsam. Und er zwang mich, nicht nur mein Arbeitsleben, sondern auch meine Identität zu hinterfragen. Wer bin ich, wenn ich nicht funktioniere? Wenn nichts geht? Wenn ich nichts geben kann?

Ich habe damals verstanden, dass Entwicklung nicht im Kopf beginnt, sondern im Kontakt mit mir selbst. Dass es Räume braucht, in denen alles da sein darf – auch Zweifel, Schmerz, Stille. Dass Entwicklung nicht aus dem Verstand kommt. Entwicklung startet mit ehrlichem Hinschauen. Mit Zulassen. Und mit dem Mut, die Dinge anders zu machen als bisher.

Diese Erkenntnis wurde noch tiefer, als ich mich 2021 von meinem langjährigen Partner trennte. Eine Beziehung, die auf vielen Ebenen stimmte. Es war keine Entscheidung gegen ihn – sondern für mich. Ein inneres Wissen, das sich nicht erklären ließ. Und das trotzdem richtig war. Oder gerade deshalb.

Von Oben Ansicht auf einen Menschen in die Mitte eines Steinlabyrinths gehend, auf hellem Sand an einer Felsklippe, dahinter Meer

Heute bin ich Resonanzraum. Nicht Antwortgeberin.

Ich arbeite nicht mit vorgefertigten Lösungen. Ich halte Raum. Ich halte Stille. Ich stelle Fragen, wenn sie dran sind – und lasse sie weg, wenn nicht.
Ich höre zu, aber nicht nur das Gesagte. Ich höre, was mitschwingt. Und ich habe ein Gespür für den Moment, in dem ein Satz mehr bewegt als jede Technik.

Meine Klient:innen sagen oft: „Du hast die eine Frage gestellt, die alles verändert hat.“ Oder: „Ich hab’s erst gehört, als du es wiederholt hast.“
Manchmal reicht es, die eigenen Gedanken laut auszusprechen – im Schutz eines Raumes, der nichts will, außer da zu sein.

Ich glaube, dass Veränderung Zeit braucht. Und dass es nicht um Selbstoptimierung geht, sondern ums Erinnern. An das, was in uns schon längst da ist – aber oft verschüttet wurde.
Wenn es hilfreich ist, teile ich Modelle oder Konzepte. Nicht als einzige Wahrheit – sondern als Einladung zum Perspektivwechsel.

Du musst nicht schon wissen, was genau dein Thema ist, bevor du mit mir arbeitest. Manchmal ist das Klarkriegen genau der erste wichtige Schritt. Und das ist okay.

Melanie Eberle, leicht seitlicher Fotoausschnitt von Kopf bis Hüfte, in weißer Bluse und Jeans, mit Brille, offenen Haaren über rechter Schulter, mit Blick nach schräg vorne und freundlichem Gesichtsausdruck, vor verschwommenem Hintergrund eines Sees

Denn: Da geht noch mehr. Für mich. Für dich. Für uns alle.

Ich glaube daran, dass wir mehr erreichen können, wenn wir aufhören, uns zu verbiegen. Das ist kein Leistungsversprechen, sondern ein Aufruf, sich nicht mit faulen Kompromissen zufrieden zu geben.

Ich will Teil eines Gegengewichts sein – in einer Welt, die zu oft von Lautstärke, Ablenkung und Oberflächlichkeit bestimmt wird. In meiner Arbeit begleite ich Menschen, die das auch wollen.

Ich glaube an persönliche Verantwortung. An Entwicklung bis zum letzten Tag. Und an den Spruch, der mich immer wieder erinnert:

Ein Schiff, das im Hafen liegt, ist sicher. Aber dafür werden Schiffe nicht gebaut.

Vielleicht ist es Zeit, in See zu stechen. Ich bin bereit, wenn du es bist.

Let's talk.